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Karsten Wiesel: Back in Town, Kunsthaus Hamburg, 2014

BACK IN TOWN
04.03. – 30.03.2014
Kunsthaus Hamburg

weitere Informationen hier


Katalog zur Ausstellung

Publikation: Mehr als zu viel

Back in Town

Michael Baltzer, Stefanie Becker, Thomas Beisgen, Maksim Boksgorn, Antje Bromma, Nico Glaenzel, Rainer Jentsch, Jonas Kolenc, Pauline Kraneis, Manuela Koch, Axel Loytved, Frank Lüsing & Oliver Kochta-Kalleinen, Silke Marohn, Karl-Heinz Maukel, Ruth May, Almut Middel, Daniel Poller & Jan Mammey, Thomas & Renée Rapedius, Alexander Rischer, Anja Scheffler-Rehse, Ulrike Schönau, Schroeter & Berger, Harald Stoffers, Paul-Kai Schröder, Kerstin Stoll, Max Stricker, Youssef Tabti & Erich Pick, Olaf Wegner, Sabrina Weide, Michael Witte, Peter Wulf

Hrsg. Peter Heidenwag und Corinna Koch

Mit Texten von Peter Heidenwag, Corinna Koch und Andreas Schlaegel


18 x 27 cm Schweizer Broschur
75 Seiten, 52 Farbbilder

ISBN 978-3-86485-075-2
Textem Verlag

15,- Euro

Mit Back In Town im Kunsthaus Hamburg findet sich Mehr als zu viel (Mazv) wieder in der Stadt ein und bildet damit den Abschluss einer seit 2011 stattfindenden Reihe von Projekten und Ausstellungen im Aus- und Umland.

Ausgestellt sind Arbeiten von Künstlern mit und ohne Behinderung. Insofern kann auf die Unterschiede von Kunst von Behinderten und Nicht-Behinderten und damit auf die Definitionen sogenannter „Outsider Art“ oder „Art Brut“ im Gegensatz zu zeitgenössischer Kunst eingegangen und/oder auf die Suche nach Gemeinsamkeiten und Korrespondenzen gegangen werden. Der Betrachter kann sich die Frage stellen, welchem Typ er angehört: Bin ich eher jemand, der vergleichend und differenzierend mit den Werken von Künstlern mit oder ohne Behinderung umgeht, interessieren mich die Gemeinsamkeiten unabhängig vom Hintergrund oder beide Perspektiven?


Der Network-Tornado von Karl-Heinz Maukel, der aus der vorhergehenden Ausstellung von Mazv mit dem Titel Deep in the Countryside im Kunsthaus Jesteburg vom Land in die Stadt zieht, richtet sich im Hauptraum des Kunsthaus Hamburg auf und bildet das Zentrum einer Ausstellungssituation, die Arbeiten von 36 Künstlern zusammenführt, die diese Ausstellung zum Anlass nehmen, sich mit dem Thema Stadt und deren urbanen Systemen auseinanderzusetzen.

Inwieweit die räumliche Umgebung Teil der künstlerischen Umsetzung werden kann und wie sich die Grenze des Kunstwerkes definiert, spielt dabei eine wesentliche Rolle. Es ist auch interessant, inwieweit die räumliche Umgebung ein Teil des künstlerischen Systems wird und wie sich die Grenzen einer künstlerischen Produktion definieren lassen. Daraus kann sich auch die Frage nach der Möglichkeit einer ästhetischen Haltung oder Distanzierung seitens der Betrachter zur Arbeit ergeben.

Weitere Infos: textem